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wenigen Tagen. Die Polizei war damals allmächtig und allwiſſend, wenn es politiſchen Verbrechern galt. Wäre ich ein Räuber oder Mörder geweſen, ich hätte entkommen können.
Mir wurde als Hochverräther der Proceß gemacht. Damals war Jeder ein Hochverräther. Selbſt das Volk war gleichgültig dagegen geworden. Das Regi⸗ ment der Zeit hatte ſchnell die Rechtsbegriffe zu ver⸗ wirren gewußt. Ich war mit gleichgültig geworden. Da vernahm ich in meiner Haft von der Vergiftung der Gräfin —; von dem Proceß, der ihrer Mörderin gemacht werde; von der unbegreiflichen Flucht dieſer Mörderin aus ihrer ſtrengen Haft.
Die Liebe zum Leben erwachte wieder in mir. Ich entfloh. Es koſtete mir wenige Mühe, vieles Geld. Solches Regiment mußte von feilen Schurken bedient werden. Ich ſuchte zuerſt die unglückliche Mörderin auf, fand ſie aber nicht. Ich warf mich in die badiſche Revolution. Darauf — darauf kam ich hierher. Ich habe jetzt Alles erzählt. Und nun frage ich Sie: Iſt die Unglückliche eine Mörderin, kann ſie es ſein?“
Ich mußte mir dieſelbe Frage ſtellen. Aber er
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