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eſſen, nicht trinken, nicht ruhen. Nach einer halben Stunde kam er wieder. Ich war auch unterdeß allein, es war um mich her ſtill geblieben.
„Sie haben nichts angerührt?“ ſagte er.
„Wie konnte ich, alter Friedrich?“
„Ja, es iſt ein ſchweres Unglück. Eine ſo junge Dame! Und ſo —“ Er brach ab. Aber er war weniger einſylbig, als vorhin.
„Woran iſt die Gräfin geſtorben?“ fragte ich ihn.
Er wollte antworten. Aber es war, als wenn ein plötzliches Entſetzen ihm die Lippen verſchließe.
„Es iſt hier ein Geheimniß, Friedrich?“
Er nickte mit dem Kopfe.
„Ein ſchreckliches?“
In dem Augenblicke hörte man einen Wagen fahren. Wo, konnte ich nicht unterſcheiden. Die Zimmer, in die der alte Diener mich geführt hatte, lagen nicht nach dem Schloßhofe hin; ich wußte ſelbſt
noch nicht, nach welcher Seite. Der Diener horchte.
„Da kommt Jemand?“ fragte ich ihn.
O
„Beſuch?“
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