auch jetzt Alles, denn er ſah tief gedrückt aus. Schmerz, Angſt und Sorge drohten ihn zu erdrücken.
„Wo iſt der Graf?“ fragte ich ihn.
„In dem Sterbezimmer.“
„Allein?“
„Der Arzt iſt bei ihm.“
„Sonſt Niemand?“
„Die alte Kammerfrau der hochſeligen Gräfin.“
„Und die Gouvernante?“
„Sie iſt nicht da.“
„Der Graf erzählte mir von ihrer treuen Pflege der Verſtorbenen.“
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„Und ſie iſt nicht da?“
„Nein.“
„Sie iſt wohl zu ſehr angegriffen?“
„Es iſt möglich.“
Ich hatte noch Fragen genug. Nach Ida, wo ſie ſei? ob ſie ſei? ob ſie allein ſei? Nach der Ver⸗ ſtorbenen, nach dem Grafen, dem Arzte. Aber ich mußte gegenüber dem einſylbigen Manne ſchweigen, um namentlich nicht mich und das unglückliche Mädchen zu verrathen. Er ließ mich allein. Ich konnte nicht


