Endlich kam aus dem Cabinet des Grafen durch die geheime Tapetenthür Jemand zu mir. Es war der Kammerdiener des Grafen, ein alter Mann, den ich ſchon früher geſehen hatte, der ſchon der Kammer⸗ diener und zwar der vertraute Diener des verſtorbe⸗ nen Vaters geweſen war. Der Graf ſchickte ihn. Der Herr Graf könne ſelbſt unmöglich ju mir kom⸗ men. Er laſſe mich bitten, ihm, dem Diener, in ein anderes Gemach zu folgen, in welchem ich ebenfalls völlig ſicher und ungeſtört ſei, und in welchem zudem Alles zu meiner Ruhe und Bequemlichkeit bereit ſtehe. Morgen früh werde der Herr Graf zu mir kommen. Ich folgte dem Diener. Er führte mich durch mehrere einſame Corridore in einen entfernten, abgelegenen Theil des weitläufigen Schloſſes. Zwei Zimmer waren dort gaſtlich und bequem für mich eingerichtet. Ein Abendeſſen ſtand bereit.
„Ich komme zurück, um abzutragen,“ ſagte der Diener.
Aber ich hatte vor allen Dingen Fragen an ihn. Er war auch noch der Vertraute des Hauſes und
wußte Alles, was im Schloſſe geſchah. Er wußte


