Draußen an der Thür blieb er dennoch horchend ſtehen.
Er hörte den Baron ſprechen, wieder an dem Tiſche in der Mitte des Zimmers.
„Dieſes Glas, wenn ich bitten darf, Fräulein Wild,“ ſagte der Baron.
Es war, als wenn ſie zuerſt ein anderes habe nehmen wollen.
„Ob ſie es nimmt?“ fragte ſich der Knabe.
Er eilte ſeiner Schweſter nach.
„Anna, es iſt mir ſo ängſtlich, als müſſe es heute Nacht da ein Unglück geben.“
Er erzählte.
„Du mußt nicht zu mißtrauiſch ſein, Theodor,“ verwies ſie ihm. Es war anfangs auch mir Manches aufgefallen. Aber ich gab nachher genau Acht; ich bemerkte nichts weiter.“
Im Zimmer ſtießen die Drei an.
„Auf ein fröhliches Wiederſehen mit Ihrem Ver⸗ lobten, Fräulein!“
„Darauf müſſen Sie einen tüchtigen Trunk thun, meine Liebe. Sehen Sie, ich mache es auch ſo.“
Die Baronin machte es ſo.


