„Der Wein iſt gut!“ ſagte er wie für ſich.
„Ein vortrefflicher Glühwein!“ rief er dann zu den beiden Damen hin.
Zugleich ſchenkte er zwei Gläſer voll und füllte auch das dritte, aus dem er getrunken hatte.
Alle drei Gläſer ſtellte er auf einen Präſentir⸗ teller.
Dann ſah er ſich raſch nach dem Knaben um, ob er noch beobachtet werde.
Aber der Burſch war gewandt. Er half ſchon ſeiner Schweſter beim Aufnehmen der Meſſer und Gabeln.
Der Baron glaubte ſich unbemerkt.
Raſch hatte er eine ganz kleine Flaſche aus der Bruſttaſche hervorgeholt. Geräuſchlos entpfropfte er ſie.
Mehr ſah der Knabe nicht.
Seine Schweſter war mit dem Abräumen fertig, verließ das Zimmer.
Er mußte ihr folgen.
Im Hinausgehen warf er noch einen Blick nach dem Seitentiſch, an dem der Baron ſtand. Aber er konnte nicht ſehen, was dieſer machte. Der Baron hatte ihm den Rücken zugewendet.


