Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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Die Verbindungsthür zu dem Zimmer des Fräu⸗ leins ſtand offen. tan ſah durch ſie das Bett des Fräuleins und zur Seite ihren Koffer. Die Drei verzehrten gemeinſam ihr Abendbrod. Der Baron war heute zum erſten Male herzlich; früher war er bei aller ſeiner Herzlichkeit kalt und verſchloſſen geweſen. Das war wohl ſeine Natur. Die Baronin, die bisher fröhlich, geſprächig, die theilnehmende Freundin geweſen war, zeigte ſich jetzt ſtill, träumeriſch. Still und in ſich gekehrt war auch Karoline Wild; es ſchien ihr ſchwer auf dem Herzen zu liegen. „Ob ſie etwas gemerkt hat?“ fragten die Augen der Baronin den Gatten. „Laß du dir nur nichts merken, gab ſein ſtrenger Blick ihr zurück. „Es thut mir doch recht leid, Fräulein Wild, daß wir uns trennen müſſen,“ ſagte der Baron. Das Fräulein erwiederte: „Ich werde Ihnen Bei⸗ den für Ihre Güte gegen mich ſtets ein dankbares Andenken bewahren.“ „Mich tröſtet,“ ſagte der Baron, „daß Sie ſo