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blieb noch. Der Baron kam ohne Hinderniß in die Küche, er ſchlich zu der nach außen führenden Thür. Der Schlüſſel ſteckte im Schloß. Der Baron drehte, die Thür öffnete ſich. Aber der Baron flog mit einem Satze zurück, als wenn ein wildes Thier auf ihn losſpränge. Und in der That wollte ſo etwas auf ihn anſpringen. Unmittelbar vor der Thür lag
ein Hund an der Kette. Unter dem wüthenden Geheul
des Thieres ſchlug der Baron die Thür wieder zu, eilte er die Treppe hinauf zu ſeinem Zimmer zurück.
„Es iſt für heute Nacht nichts!“ ſagte er zu ſeiner Frau.
Er erzählte ihr.
Sie ſprach vom Vergiften des Hundes.
Sie hatte all' das Gold in dem Korſet gefühlt, die koſtbaren Sachen in dem Koffer geſehen!
Der Baron hatte für heute den Muth verloren.
Der Koffer wurde wieder zugeſchloſſen, der kleine Schlüſſelbund unter das Kopfkiſſen zurückgebracht, der Mord auf die nächſte Nacht verſchoben.
Karoline Wild hatte bei ihrem Erwachen am an⸗ dern Morgen nichts gemerkt, die Schwere in ihrem Kopfe dem Kopfweh des geſtrigen Abends zugeſchrieben.
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