Der Baron hatte unterdeß eine Schnur hervor⸗ geholt, womit das Opfer erdroſſelt werden ſollte.
Die Strumpfbänder der Schlafenden nahm er nicht. Sie hatte ſich ihrer Strümpfe nicht entledigt.
„Vorher noch eins!“ ſagte der vorſichtige Baron, ehe er zum Anlegen der Schnur ſchritt.
„Wie ſchaffen wir in der Nacht den Körper aus dem Hauſe?“
Sie hatten ihre Zimmer eine Treppe hoch ange⸗ wieſen erhalten. Bei dem vorläufigen Unterſuchen des Hauſes hatte ſich der Baron die Ausgangsthüren deſſelben gemerkt. Es waren ihrer drei: die gewöhnliche Hauptthür vorn, eine aus der Küche führende Hinter⸗ thür, eine Seitenthür aus der Scheune. War eine von ihnen in der Nacht offen? Dies mußte der Baron wiſſen. Es war eilf Uhr geworden. Im Hauſe war Alles dunkel und ſtill. Der Baron ging die Treppe hinab. Die Hausthür war verſchloſſen ünd der Schlüſſel war nirgends zu entdecken. Der Baron trat an die Scheune, aber er kehrte ſchnell um. Die Knechte ſchliefen darin; er hörte das Sprechen von dreien oder vieren. Er hätte nur über ihre Leiber zu der Thür gelangen können, die in's Freie führte. Die Küchenthür
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