„In der Nacht war Felſener eine Leiche. „Wie das Verbrechen verübt wurde? Mein Mann kannte einen geheimen, um mehr als die Hälfte kür⸗ zeren Weg, der durch den Erlenbruch nach der För⸗ ſterei führte. Er hatte durch einen Zufall erfahren, daß der Wilddieb Sander an jenem Abend zu Ende des Moors auf dem Anſtand ſein werde und hatte Felſener einen Wink davon gegeben. Felſener ging hin. Mein Mann ging ihm nach, in Rock und Mütze und mit dem Gewehre meines Vaters, die unten in der Stube hingen. Er ſchlief unten im Hauſe und konnte ſich durch ſein Fenſter entfernen. Durch das Moor kam er Felſener zuvor. Er überraſchte den Wilddieb, nahm ihm ſein Gewehr und erſchoß damit Felſener. Hätte er das Gewehr des Wilddiebes nicht bekommen, ſo war das meines Vaters zu der That beſtimmt. Das Gewehr des Wilddiebes verſenkte er im Moor. Auf dem kurzen Wege durch dieſes war er bald wieder zu Hauſe, durch ſein Fenſter, von dem Knechte unbemerkt, in ſeiner Stube.
„Wie ich das Verbrechen erfahren habe? Mein argloſes Herz hatte keine Ahnung gehabt, obwohl mein Mann ſchon bald nach unſerer Verheirathung


