Teil eines Werkes 
3. Band (1873)
Entstehung
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zu Jahr gottesfürchtiger geworden. Und von einem Streit, von ſeinem Unfrieden, ja nur von einem

Mangel an Liebe unter den Gatten, habe man nie

etwas vernommen.

Das waren die dürftigen Nachrichten des Geiſt⸗ lichen. Sie gaben mir für meine Zwecke keinen Anhalt.

Ich durfte dennoch, wie begreiflich, weder zurück⸗ treten, noch meine Hoffnungen, nach irgend einer Seite in der Sache klareres Licht zu gewinnen, auf⸗ geben. Namentlich durch genauere und eingehendere Vernehmungen der damaligen Bewohner des Forſt⸗ hauſes mußte ich es erlangen können.

Der größte Fehler der früheren Unterſuchung hatte darin beſtanden, daß kein genaues Befragen darüber ſtattgefunden hatte, ob in der Nacht des Mordes Jemand die Förſterei verlaſſen habe, und wo die Bewohner im Hauſe ſich damals befunden hatten. Der Jäger, jetzige Förſter Wolf, war nur nebenbei, die Tochter des Förſters, Marianne, war gar nicht vernommen worden; die Vernehmung des Knechtes Baumann war eine höchſt oberflächliche ge⸗ weſen. Man hatte auf den Umſtand darum kein