Teil eines Werkes 
3. Band (1873)
Entstehung
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getreten. Sie hatte ſeiner Bewerbung Gehör gegeben. Ob ſofort, ob gern, oder was vorhergegangen iſt, davon wußte Niemand etwas. Allerdings hatten die Leute den Kopf geſchüttelt und gemeint, das ſchöne, gebildete Mädchen paſſe nicht zu dem unanſehnlichen Manne, der nichts als ein gewiſſenhafter Forſtbe⸗ amter ſei. Andere hatten auch davon geſprochen, daß ſie den erſchoſſenen Forſteleven nicht wergeſſen könne, mit dem ſie etwas gehabt haben müſſe. Ge⸗ wiß war dabei, daß ſie ſeit dem Morde eine ganz Andere geworden war. Früher blühend, ſtets heiter und munter, hatte man ſie ſeitdem nur bleich und trauernd, und nie wieder ein Lächeln auf ihren Lip⸗ pen geſehen. Indeß, ſie hatte die Ruhe und Zufrie⸗ denheit, das Glück ihres Vaters in ſeinen alten Tagen in ihrer Hand. Wenn ſie den Förſter heirathete, ſo konnte der alte Mann in dem Forſte, in dem Forſt⸗ hauſe bleiben. Sie heirathete den Förſter.

Und ihre Ehe ſei keine unglückliche geworden, meinte der Geiſtliche. Die Frau ſei ſtill, man ſehe

ſie nie fröhlich, aber das ſei ſo ihre Art und wohl

noch die Nachwirkung jenes Unglücks, der Mann übe immer ſtrenge ſeine Pflicht und ſei zudem von Jahr

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