Teil eines Werkes 
3. Band (1873)
Entstehung
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auflauerte. Bei dem alten, ſteifen, von der Gicht geplagten Förſter war vollends nicht daran zu denken.

In gleicher Weiſe ſprach ein Anderes. Zehn Minuten vor zwei Uhr in der Nacht kam der Sohn des Verwalters an der Förſterei an, alſo gerade eine Stunde und fünf Minuten nach dem Schuſſe. Der Förſter war da, er hatte in ſeiner Nachtkleidung am Fenſter geſtanden. Der Knecht hatte ſchon ſeit einer halben Stunde gewacht, auf die Rückkehr Felſener's wartend, aber ohne wieder das geringſte Geräuſch zu vernehmen. Das Alles machte eine Thäterſchaft des Förſters geradezu phyſiſch unmöglich.

Was ſo für den Förſter ſprach, mußte übrigens mit gleicher Ueberzeugung für jeden anderen Bewoh⸗ ner des Forſthauſes ſprechen, namentlich auch für den Jäger Wolf, wenn überhaupt auf dieſen irgend ein Verdacht hätte fallen können.

Der Wilddieb Sander blieb in der allgemeinen Ueberzeugung der Thäter, auch in der des erkennen⸗ den Gerichtes. Seine Bezüchtigung gegen der Förſter wurde für ein neues Anzeigen ſeiner Schuld ange⸗