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„Und bei Sander glauben Sie Wahrheit gefun⸗ den zu haben?“
„Darf ich Sie um Das bitten, was er Ihnen geſagt hat?“
„Ueber das Verbrechen ſelbſt hat er nur wenig geſprochen. Er betheuerte mir nur ſeine Unſchuld, und als ich aus der Art und Weiſe, wie er dies that, die Ueberzeugung zu gewinnen glaubte, daß er wirklich kein Mörder ſei, hielt ich es für meine Pflicht, ſofort Ihnen, Herr Direktor, die Anzeige zu machen. Iſt Sander nicht der Mörder, ſo iſt es ein Anderer und die Ermittlung des rechten Mörders iſt um ſo mehr geboten, als ein Unſchuldiger ſchon ſo manches Jahr für ihn hat büßen müſſen. Dieſe Er⸗
mittlung ſteht aber Ihnen zu, und der geübte Krimi⸗
nalrichter wird den Sterbenden zweckmäßiger befragen können, als ich es vermocht hätte. Darum bin ich hierher geeilt.“
Der brave Geiſtliche hatte Recht.
„Kann Sander noch bis morgen leben?“ fragte ich ihn.
„Der Arzt gibt ihm höchſtens noch eine Stunde.“


