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das Thal, das Kloſter. Die beiden Reiſegefährten ſchauten nach dem Kloſter. Es war ein alter, un⸗ ſchöner, plumper und ſchwerer Bau. Die grauen Mauern zogen ſich lang und kahl und einförmig hin; die wenigen Fenſter darin waren klein und niedrig, mit ſtarken eiſernen Gittern verſehen, mit einem Sandſtein von ſchmutzig gelber Farbe eingefaßt.
„Das iſt kein erhebender Anblick,“ ſagte der Knabe. „Selbſt die goldenen Abendwolken können keinen Reiz hineintragen.“
„Das Gemüth wird ſich dennoch hier zum Himmel erheben können,“ erwiderte der junge Mann.
„Es kann auch zu Grunde gehen,“ ſagte der Knabe. Er ſprach wie mit einer beſonderen Be⸗ ziehung.
„Laſſen Sie mich einen Augenblick allein voraus⸗ gehen,“ bat er dann ſeinen Gefährten. „Ich habe ein paar Worte mit dem Bruder Pförtner zu ſprechen.“
Der junge Mann trat zurück.
Der Knabe ſchritt zu der Pforte.
Sie war am Ende des Kloſtergebäudes; drei Stufen einer ſchmalen ſteinernen Treppe führten zu ihr.


