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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Wir Alle, werde ſo wie Ring, Schildknabe hier! —

Und Frithjof herrſch' im Königsſaal, Bis ſtark dein Sinn.

Jarl Frithjof, du nimm zum Gemahl Die Mutter hin!“ —

„Heut iſt,“ ruft finſter Frithjof laut, „Ja Königswahl, Doch Hochzeit nicht; und meine Braut Iſt eigne Wahl.

Fort muß ich nun zu Balders Hain; Es warten ja

Zum ernſten Wort die Nornen mein Schon lange da.

Ein Wort muß mit den Schildjungfraun Ich reden dort,

Die unterm Baum der Zeiten baun,

Und drüber fort.

Noch zürnt der Gott mit Lockenſchein Und bleichem Blick.

Er nahm die Braut, und er allein Giebt ſie zurück.“

Des Königs Stirne küßt er dann, Begrüßend ihn;

Und übers Haidekraut ſie ſahn

Ihn ſtille ziehn.

Frithjof auf ſeines Vaters Hügel.

„Die Sonne lacht! Aus ihrem Strahlenblitz Von Zweig zu Zweige hüpft ein milder Schein.