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Hoch ragte Frithjof auf dem Stein; Um bei ihm war
Der Königsſohn, ein Knabe klein, Mit goldnem Haar.
Da geht ein Murmeln durch den Kreis: „Zu klein iſt er
Als Richter, und zu führen weiß
Er nicht das Heer.“ —
Doch auf dem Schilde Frithjof hebt Das Kind empor:
„Pier ſteht der König! in ihm lebt Des Landes Flor.
Seht hier des alten Oden Bild,
So ſchön und hehr,
Er fühlt ſo leicht ſich auf dem Schild Wie Fiſch im Meer.
Ich ſchütze ſeines Reiches Glanz
Mit Schwert und Stahl;
Und ſchmücke mit des Vaters Kranz Den Sohn einmal.
Forſete, Balders hoher Sohn,
Hört meinen Schwur.
Und ſprech' ich je dem Schwure Hohn, Tödt' er mich nur!“ —
Vom Schildesthron blickt in die Luft Das Kind ſo klar,
Wie ſchaut zur Sonn' aus tiefer Kluft Der junge Aar.
Doch endlich wird dem jungen Blut
Die Zeit zu lang, Mit einem Königsſprung voll Muth Zur Erd'er ſprang.
Laut ſchallt es nun hoch auf dem Ting: „Dich kieſen wir,


