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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Biörn. Gche nicht einzeln, du macheſt mich bange.

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Frithjof. Einzzeln nicht geh' ich, Schwert iſt auch da. n

jörn.

Denke daran, wie es Hagbart geſchah.

Frithjof. Wen ſie ergreifen, verdient, daß er hange.

Björn. 3

Sinkeſt du, Bruder, ſo räch' ich dich wohl, Blutaar ritz' ich bei Frithjofs Falle.

Frithſof. Björn, des bedarfs nicht. Vom Hahnrufsſchalle Hört er nicht länger, denn ich. Leb wohl!

——

16 Frithjof kommt zu König Ring.

önig Ring er ſaß im Hochſitz beim Meth und jult' und trank, Und bei ihm ſaß die Königin weiß, roſenroth und ſchlank. Wie Lenz und Herbſt ſo ſaßen ſie bei einander da, In ihr den friſchen Frühling, in ihm den Herbſt man ſah.

Und ſieh, da trat ein alter, wildfremder Mann herein, Vom Paupt bis zu den Füßen hüllt Bärenfell ihn ein. Am Wanderſtabe ging er gebückt einher und ſchwach, Doch ſtanden ihm an Größe die Andern alle nach.

Er ſetzte ſich ganz unten dicht bei der Thür im Saal, Das iſt der Armen Stelle noch jetzt wie dazumal.

Die Schranzen lachten höhniſch und ſahn einander an, Und mit dem Finger wieſen ſie auf den rauhen Mann.

Scharf blitzt mit beiden Augen der Fremdling und ergrimmt, Mit einer Hand er eilends nun einen Höfling nimmt,

Und guf den Kopf bedächtig ſtellt er den jungen Mann. Da ſchwiegen ſtill die andern; wir hättens auch gethan.