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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Da bie Flagg' auf dem Maſt und nach Norden ſie zeigt, und das theuerſte Land iſt mir dort. Ja ich folge der Winde, der himmliſchen, Gang, ja ich ſteu're zum heimiſchen Nord.“

16. Frithiof und Bijörn.

Frithjof.

Bjrn, es iſt müde des Meers mein Sinn;

Sind doch die Wogen gar wilde Geſellen!

Nordens geliebte und feſte Fjällen

Locken mich zu ſich — ich muß dahin.

Glücklich iſt der, dem ſein Land nicht verſchloſſen;

Darf er doch ſein, wo die Väter ihm ruhn!

Ach, zu lange, zu lange gefloſſen

Bin auf dem Meer ich Verfehmeter nun.

* B j örn.

Gut iſt das Meer; o laß dirs gefallen!

Freiheit und Freud' auf ihm du nur haſt. Siehe, ſie kennen nicht weichliche Raſt,

Lieben es ſtets mit den Wogen zu wallen!

Kommt mir das Alter, dann mag ich auch bort

Feſt wie das Gras an der Erd' einſt kleben;

Jetzt will ich kämpfen und trinken am Bord,

Jetzt will ich nutzen das luſtige Leben.

Frithiof. * Hat doch das Eis uns gejagt auf das Land, Rings um den Kiel ſind die Wellen gefroren; Winter, du langer, nicht ſei mir verloren Hier unter Klippen am einſamen Strand! Eins will im Nord ich noch julen in Freude, Gaſten bei Ring, bei der früheren Braut,

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