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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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und die Stirn iſt ihm klar, und die Stimm' iſt ihm hoch, und er ſteht ſo wie Thor vor der Schaar.

So nun ſchwamm er von Siegen zu Siegen getroſt, auf dem ſchäu⸗ menden Grabe daher;

und er ſchaute im Süden die Schären und Hen, und ſo kam er zum griechiſchen Meer.

Als die Hain' er nun ſah, die entſtiegen der Fluth, mit der Tempel hinſinkender Zier,

Was er ſann weiß Freja, es weiß es der Skald, und ihr wißt es, ihr Liebenden, ihr! —

„Hier Behauſung uns wär' Hier iſt Inſel und Hain, hier der Dom, den mein Vater beſchrieb.

Ach! ich flehte die Theure zu ziehen hieher, doch im Norden die Grau⸗ ſame blieb.

Fſt nicht Fried' in den Thälern, den ſeligen, dort; nicht Erinnrung im marmornen Gang!

und wie Liebesgeflüſter der Quellen Geräuſch! Iſt nicht Brautlied der Vögel Geſang?

Wo iſt Ingeborg nun? Ob ſie mein noch gedenkt bei dem greiſen, verwelkten Gemahl?

Ach, ich kann nicht vergeſſen, ich ſtürbe wie gern, ſie zu ſehn, ſie zu ſehn nur einmal!

Hin der Jahre ſind drei, ſeit ich ſchaute mein Land, das der Saga Königesſaal;

Ragt das hehre Gebirge noch himmelempor! Iſt es grün noch im heimiſchen Thal!

Auf dem Hügel des Vaters ihm pflanzt' ich die Lind'; ob die zarte noch lebt auf dem Grab!

und wer pfleget ſie nun! Gieb, Erde, dein Naß, und den Thau, gieb, Himmel, herab!

Doch was lieg' ich moch länger auf fremdem Gewog' und beſchatze mit mordender Hand? Wir iſt Ehre genug, und das flammende Gold, das veracht' ich, den lumpigen Tand.