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„Wenn der Krämer ſich naht, ſo beſchütze ſein Schiff, doch den Zoll dir der Schwache bezahl.
Du biſt König der See, ey iſt Sclav des Gewinns, und ſein Gold iſt nicht mehr denn dein Stahl.
„Theil Gewinn auf dem Decke durch Würfel und Loos; wie er fällt, nicht beklage du dich; Seekönig er ſelbſt doch den Würfel zift wif er behält nur die Ehre für ſich.
„Nun ein Wikingerſchiff! Da geentert, gekämpft! in dem Streite die Schwerter nicht ruhn;
Wenn du weichſt um ein Haar, biſt du unſer nicht mehr. Was dir obliegt, kenneſt du nun.
„Dir genüge der Sieg! Wer um Frieden dich fleht, iſt entwaffnet, er iſt nicht dein Feind.
Flehn ſtammt aus Walhalla, den Bleichen erhör! Nur ein Schurke die Bitte verneint.
„Wund' iſt Wikingsgewinn und ſie ſchmücket den Mann, wenn ſie ſteht auf der Stirn, auf der Bruſtz
Wie ſie blute, verbinde vor Abend ſie nicht; wir begrüßen dich ſonſt nicht mit Luſt.“
So nun ſchrieb er Geſetz, und an jeglichem Tag in der Ferne ſie nannten ihn weit.
Seines Gleichen nicht war auf dem wogenden Blau, und die Käm⸗
pen ergötzte der. Streit. Doch er ſelber er ſaß an dem Steuer betrübt, ſah nieder ins wallende Meer. „Du biſt tief, in der Tief iſt der Friede vielleicht, doch hier oben da tobet es ſehr.
Iſt der Weiße mir gram, nun ſo zieh' er ſein Schwert, und ich falle ja gerne dahin;
Doch er ſitzt im Gewölk und Gedanken er ſchickt, die verfinſtern mir ſtetig den Sinn.“ —
Doch wenn nahet der Streit, dann ihm hebt ſich der Muth, wie nach Ruhe ſich hebet der Aar;


