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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Rauch konnt' im Saal nicht bleiben, Ruß an der Wand nicht floß,

Das Fenſter hatte Scheiben,

Die Flügelthür ein Schloß.

Und Silberleuchter ſtrecken

Die Arme weit voll Licht,

Es flammt zum Rauſch der Recken Der Kien mit Kniſtern nicht.

Ein Hirſch beſpickt ſtand oben

Auf rundem Tiſch gar fein,

Die goldnen Klaun erhoben,

Laub in der Hörner Hain.

Bei jedem Kämpen ſichet

Die Maid mit Lilienhaut,

Blickt, wie wenn Sturmwind wehet, Ein Stern aus Wolken ſchaut.

Und braune Locken wallen,

und blaue Augen ſprühn,

Die Lippen wie Korallen,

Wie volle Roſen glühn.

Hoch ſaß auf Silberſitze

Der Jarl in ſeiner Pracht, Sein Helm warf Sonnenblitze, Gold trug des Panzers Macht. Mit Sternen ſah man wogen Des reichen Mantels Raum, Mit Hermelin umzogen

War rings der Purpurſaum.

Vom Tiſche ging drei Schritte Entgegen er dem Gaſt; Dem Handſchlag folgt die Bitte: „Nimm mir zur Seite Raſt! Gar manches Horn wohl leerte Ich einſt mit Thorſten hier; Sein Sohn, der weitgeehrte, Nicht ſitze fern von mir.“