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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Den Becher füllt der Hohe

Mit Wein von Sikelö;

Der glühte wie die Lohe,

Der ſchäumte wie die See. „Willkommen hier im Saale

Bei mir, du Freundesſohn! Held Thorſtens Skol beim Mahle Trink' ich mit lautem Ton.

Von Morvens Höhn ein Skalde Prüft nun der Harfe Gang;

In welſchen Tönen ſchallte Sein düſtrer Heldenſang.

Doch in Norränazungen,

Nach alter Väter Weiſ',

Held Thorſten ward beſungen; Dies Lied erhielt den Preis.

Gar viel der Jarl nun fragte Nach ſeinem Stamm im Nord; Zur Antwort Frithjof ſagte Manch klug verſtändig Wort. Treu Alles er entfaltet,

Giebt Jedem ſeinen Ruhm, Gleich Saga, wie ſie waltet Im Zeitenheiligthum.

Der Jüngling nun erzählte Von ſeiner Meeresfahrt,

Wie Zauber, der ſie quälte, Von ihm beſieget ward.

Die Kämpen jauchzen alle, Es lächelt Angantyr,

und Ruhm mit lautem Schalle Wird Frithjof viel dafür. Drauf hört man ihn erwähnen Der theuren Ingeborg,

So ſchön in ihren Thränen, So zart in ihrer Sorg.