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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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„Die Sorg' iſt nur geringe,“ War Atles ſtolzes Wort, „Geh, hole deine Klinge,

Ich laufe dir nicht fort.

Der Eine wie der Andre

Wird einſt Walhalla ſehn; Wenn ich auch heute wandre, Magſt du wohl morgen gehn.“

Held Frithjof ohne Tadel

Das Spiel nun ſchließen will; Hoch hebt er Angurwadel,

Doch Atle lieget ſtill.

Das rührt des Helden Sinne,

Den wilden Zorn er band,

Hielt mit dem Schwertſtreich inne, Nahm des Gefallnen Hand.

Laut ſchreiet Halwar, hebet Empor den weißen Stab: „Durch euer Raufen gebet

Ihr wenig Freud' uns ab.

Längſt dampft ja auf dem Tiſche Das Silberfaß mit Macht,

Kalt werden Fleiſch und Fiſche, Vor Durſt ich ſchier verſchmacht.“

Verſöhnt die Beiden gehen Hinein nun in den Saal, Wo Frithjof ſollte ſehen

Gar Viel zum erſten Mal. Nicht kleiden rauhe Planken Ganz nackte Wände hier, Goldleder glänzt mit Ranken und ſchöner Trauben Zier.

Nicht Feuerflammen ſenden Vom Eſtrich muntern Schein, Doch ſtehen an den Wänden Kamin' aus Marmelſtein.