Die Kämpen ohne Tadel Stehn feſt und wanken nicht, Doch ſcharf beißt Angurwadel, Und Atles Klinge bricht.
„Schwertloſe hat verletzet,“
Sprach Frithjof, „nie mein Schwert, Doch, wenns dich noch ergötzet, Sei andrer Kampf gewährt.
Wie Fluth im Herbſt beweget Stürmt jeder nun heran,
Des Einen Panzer ſchläget
An den des Andern an.
Sie ringen wie die Paare
Der Bären auf dem Schnee; Sie ſtürzen an wie Aare
Wild über zornger See.
Wohl feſte Klippen ſchwankten Und wurzelten ſich los,
Wohl dichte Eichen wankten Schon bei geringerm Stoß.
Vom Haupt die Tropfen fließen, Ralt geht die Bruſt und ſchwer, Gebüſch und Steine ſtießen * Die Ringer um ſich her. Des Ausgangs harrt mit Zagen, Die Kämpenſchaar am Strand Weit pries in jenen Tagen
Den Kampf das Nordenland.
Doch Frithjof endlich fällte Den Feind zu Boden hin,
Das Knie er auf ihn ſtellte
Und ſprach im Zornesſinn: „Hätt' ich nur meine Schneide, Schwarzbärtger Berſerk, hier, Tief in das Eingeweide
Stieß' ich die ſcharfe dir.“


