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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Die Kämpen ohne Tadel Stehn feſt und wanken nicht, Doch ſcharf beißt Angurwadel, Und Atles Klinge bricht.

„Schwertloſe hat verletzet,“

Sprach Frithjof, „nie mein Schwert, Doch, wenns dich noch ergötzet, Sei andrer Kampf gewährt.

Wie Fluth im Herbſt beweget Stürmt jeder nun heran,

Des Einen Panzer ſchläget

An den des Andern an.

Sie ringen wie die Paare

Der Bären auf dem Schnee; Sie ſtürzen an wie Aare

Wild über zornger See.

Wohl feſte Klippen ſchwankten Und wurzelten ſich los,

Wohl dichte Eichen wankten Schon bei geringerm Stoß.

Vom Haupt die Tropfen fließen, Ralt geht die Bruſt und ſchwer, Gebüſch und Steine ſtießen * Die Ringer um ſich her. Des Ausgangs harrt mit Zagen, Die Kämpenſchaar am Strand Weit pries in jenen Tagen

Den Kampf das Nordenland.

Doch Frithjof endlich fällte Den Feind zu Boden hin,

Das Knie er auf ihn ſtellte

Und ſprach im Zornesſinn: „Hätt' ich nur meine Schneide, Schwarzbärtger Berſerk, hier, Tief in das Eingeweide

Stieß' ich die ſcharfe dir.“