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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Alsbald vom Zechtiſch muthig

Nun Wiking Atle ſpringt, Schwarzbärtger Berſerk, blutig, Grimm aus dem Aug' ihm dringt. „Nun,“ ſchrie er, „ſoll ſich weiſen, Ob Frithjof, wie man ſpricht, Bezaubern kann das Eiſen

und bitt' um Frieden nicht.“

Mit ihm vom Tiſche ſpringen Zwölf Kämpen an der Zahl, Durchhaun die Luft und ſchwingen Die Kolbe und den Stahl.

Sie ſtürmen hin zum Strande, Wo müd' Ellide ruht,

und Frithjof ſitzt im Sande, Einſprechend Kraft und Muth.

„Leicht könnt' ich jetzt dich fällen,“ o Atle prahlend ſchreit,

„Jedoch anheim dir ſtellen

Will Flucht ich oder Streit.

Doch willſt du Fried'erflehen,

Sonſt wackrer Kämpe hier,

Dann will als Freund ich gehen

Mit dir zu Angantyr.“

„Bin von der Fahrt noch müde,“ Sprach Frithjof zornbewegt, Doch eh ich bettle Friede,

Sei Hand ans Schwert gelegt.“ Nun blitzt der Stahl im Schwunge Der ſonnverbrannten Hand,

Auf Angurwadels Zunge

Stand jede Run' in Brand.

Es hauen derb die Klingen Es hagelt Todesſtreich', Und Beider Schilde ſpringen In Stücke nun zugleich.