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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Daß Angantyr war Freund von meinem Vater, So wie von Bele; möglich iſts, er giebt

Mit Güte, was ich fordre; doch wenn nicht, So hab' ich einen mächtigen und ſcharfen Bereder hängen hier an meiner Linken.

Das werthe Gold, das ſchick' ich dann an Helge, und damit löſ' ich für uns beid' auf immer

Das Opfermeſſer des gekrönten Heuchlers.

Wir ſelber aber, ſchöne Ingborg, hiſſen Ellides Segel über fremde Wogen.

Sie ſchaukelt uns zu einem milden Strande, Der Freiſtatt ſpendet der verfehmten Liebe. Was iſt mir Rorden, was iſt mir ein Volk, Das bleich ſchon wird, wann ſeine Prieſter ſprechen, Frech in den Blumenkelch von meinem Weſen, In meines Herzens Heiligthum will greifen? Bei Freja, das ſoll nimmer ihnen glücken.

Ein armer Sklav iſt an die Scholl gefeſſelt, Die ihn gebar, doch ich will wallen frei,

Frei wie der BVergeswind. Ein wenig Staub Von meines Vaters Hügel und von Beles Gewinnt noch Raum im Schiffe; das iſt Alles, Was wir bedürfen von dem Mukterlande. Geliebte, eine andre Sonne giebt es,

Als hier die bleiche über Schneegebirgen,

und einen ſchönern Himmel giebts als hier, und milde Sterne ſehn mit Götterglanze Hernieder in den warmen Sommernächten

In Lorbeerhainen auf ein treues Paar.

Mein Vater Thorſten Wikingsſon zog ferne Ringsum auf Heerfahrt, und erzählte öfters Beim Schein des Heerds am langen Winterabend Vom Meere Griechenlands und ſeinen Inſeln, Von grünen Hainen in der Spiegelwelle.

Ein mächtig Volk hat früher dort gewohnt, Und hohe Götter in den Marmortempeln.

Nun ſtehn ſie da verlaſſen, Gras ergrünt

Auf öden Steigen, eine Blume wächſt