Könnt' ich ja ſetzen nach der Väter Willen Auf deine That; doch milde will ich ſein, Wie Balder iſt, deß Heiligthum du höhnteſt. Im Meer gen Weſten iſt ein Kranz gelegen Von Inſeln, die Jarl Angantyr beherrſcht. „ So lange Bele lebte, gab der Jarl Den Jahrstribut, doch nicht nach Beles Tode.
Zeuch übers Meer und treibe ein den Schoß; Die Buße leiſte mir für deine Kühnheit.“ Mit niederm Hohne ſprach er noch: „Harthändig, Sagt man, ſei Angantyr, wie Fafnersdrache Wälz' auf dem Gold er ſich. Wer aber ſtände Wohl unſerm neuen Sigurd Fafnersbane? Mannhafter wahrlich iſt ja dieſe That,
Als liſtig zu bethören eine Jungfrau.
Im nächſten Sommer ſehn mit deiner Ehre, Vor allem mit dem Schoſſe wir dich wieder.
Wenn nicht, biſt du ein Schurk in Aller Augen, und lebenslang in unſerm Lande friedlos.“ — So war ſein Spruch, dies war des Tinges Ende. Ingeborg. und dein Beſchluß? Frithjof.
Hab ich noch eine Wahl? Hängt meine Ehre nicht an ſeinem Fordern? Die will ich löſen, wenn auch Angantyr . Sein Lumpengold verbärg' in Naſtrands Fluthen.
Noch heute fahr' ich ab. Ingeborg. und läſſeſt mich? Frithjof. Nein, nein, dich laſſ⸗ich nicht, du folgeſt mit. . Ingeborg. Unmöglich! . Frithjof.
Hör, o höre mich zuvor! Dein weiſer Bruder Helge, ſcheints, vergaß,


