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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Hilding ſang: „Von Beles Söhnen Laß zu dir die Bitt' ertönen.

Sieh, Gefahr ich künd' und Trauer, Landeshoffnung biſt du bloß.“

Frithiof ſang: „Du mußt dich wahren, Björn, dem König drohn Gefahren; Retten kann ihn nur ein Bauer, Fall' er auch, das iſt ſein Loos.“

„Frithjof, hör und wohl es merke: Klein iſt nicht der Adler Stärke;

Mögen auch vor Ring ſie zagen, Mächtig ſind ſie gegen dich.“

„Biörn, ich ſeh, du drohſt dem Thurme, Leicht begegn' ich deinem Sturme. Schwer dir wirds den Thurm zu ſchlagen, In die Schildburg zieht er ſich.“ „Ingborg ſitzt in Balders Hage

Und verweinet ihre Tage;

Lockt ſie dich zum Streite nimmer

Mit der blauen Augen Zähr?“ „Biörn, die Kön'gin willſt du jagen? Sie, mir werth ſeit Kindheitstagen, Beſte Pupp' im Spiel mir immer!

Wie es geh', ihr bin ich Wehr.“ „Frithjof, willſt du mich nicht hören? Soll dein Pflegevater kehren

Heim ohn Antwort, weil nicht kommen Will ein Puppenſpiel zum Schluß!“ — Auf ſteht Frithjof, eilt zu faſſen Hildings Hand und ſpricht gelaſſen: „Vater, ſchon haſt du's vernommen; Kund ja iſt dir mein Beſchluß.

Reit, und dies die Kön'ge lehre:

Nach der Kränkung meiner Ehre