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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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und Keiner (da wurde ſie roſenroth) Dem klagen man könnte den Kummer, die Noth. Im Königsſaale

Viel dumpfer da iſts als in Hildings Thale.

Die Tauben, die einſt ſie gezogen groß,

Nun ſind ſie verſcheucht von des Habichts Stoß. Ein Paar alleine

Blieb noch; von den beiden nimm du die eine.

Der Tauber zum Täubchen wohl fliegt zurück, Sie ſehnen ſich beide nach Lieb' und Glück. Bind' ohne Sorgen Ein Briefchen ihm unter, das bleibt verborgen.“

So ſaßen ſie flüſternd den Tag entlang, Sie flüſterten noch, da die Sonne ſank; Gleich Abendwinden, Die Frühlings flüſtern in grünen Linden.

Doch nun iſt ſie weg, und Frithjofs Muth Hinweg iſt mit ihr; das junge Blut

Zur Wang' ihm ſteiget,

Er brennt und ſeufzet beſtändig, und ſchweiget.

Er ſchrieb mit dem Tauber betrübt ſeine Noth, Und froh fuhr ab nun der Liebesbot.

Ach doch der Leiden!

NRicht konnt'er vom Weibchen wieder ſcheiden.

Doch Björn dies Weſen zu Sinne nicht war,

Er ſagte: „Was macht uns den jungen Aar

So ſtill, verſchloſſen?

Iſt die Bruſt ihm getroffen, der Flügel geſchoſſen!

Was willſt du? Iſt hier doch nicht Noth zu ſchaun An Speck ſo weiß und an Meth ſo braun?

und Skaldenmenge;

Kein Ende nehmen die langen Geſänge.