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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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4. Frithjofs Brautwerbung.

Wohl kringen die Lieder in Frithjofs Saa, Und Skalden preiſen die Ahnenzahl.

Nicht Freude bringen

Sie Frithjof, er hört nicht was Skalden ſingen.

Die Erde bat wieder ihr grün Gewand,

Die Drachen ruhen nicht länger am Strand; Im dichten Haine

Geht Frithjof und träumet im Mondenſcheine.

Jüngſt konnt' er noch glücklich der Freude ſich weihn, Denn Halfdan und Heige die lud er ein,

Die Königsſöhne;

Mit ihnen erſchien die Schweſter, die ſchöne.

Er ſaß ihr zur Seite, ihr drückend die Hand, und wieder den traulichen Druck er empfand, Hing voll Entzücken

Ohn End' an den lieben, den edeln Blicken.

Da ſprachen ſie viel von dem frohen Tag, Als Morgenthau auf dem Leben noch lag, Von Kindheitsfreuden,

Für edle Seelen nur Roſenweiden.

Viel grüßte ſie ihn von Thal und Hain, Von Namen, geſchnitten den Birken ein, Von Grabeshöhen,

Wo Eichen im Heldenſtaube ſtehen.

„So wohlig nicht war es im Königshof, Denn Halfdan iſt kindiſch und Helge ſchroff. Die beiden Brüder,

Sie hören nur Bitten und Schmeichellieder.

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