Blau war der Bauch und geſprzukelt mit Gelb; doch hinten am teuer Schlug er in Ringel den nt Schweif, hell ſchuppig von ilber;
Schwarz die Flügel mit Kanten von Roth, und wenn er ſie ſpannte,
Nahm er es auf mit dem i Sturm, doch es wich ihm der
ler.
War der gewappneten Mannen er voll, als ſchwimmende Feſtung
Schien er dem Aug' alsdann und als Stadt des mächtigen Königs.
Groß von Ruhm war das Schif. 16 von Nordlands Schiffen as erſte.
Dieſes und Anderes viel noch ererbete Frithjof vom Vater; Kaum wohl fand ſich in Nordens Gebiet ein reicherer Erbe, Wenn nicht ein Königesſohn, denn der Könige Macht iſt die erſte. War er nicht Königesſohn, war königlich doch das Gemüth ihm, Freundlich und edek und mild, und er wuchs tagtäglich an Rufe. Kämpen auch waren ihm zwölf, grauhaarige, Fürſten an Mannſinn, Thorſtens Genoſſen, mit ſtählerner Bruſt und mit narbigen Stirnen⸗ Unter den Kämpen zuletzt ſaß dort auf der Bank noch ein Jüngling, So wie die Roſ im verblichenen Laub; Björn war ſein Name. Froh wie ein Kind, doch feſt wie ein Mann und klug wie ein Alter. Auf wuchs einſt er mit Frithjof, und Blut auch miſchten ſie beide, Waffenbrüder nach Nordens Gebrauch, und ſchwuren einander VNoth und Freude zu theilen, und Rach⸗ einander im Tode. Nun beim Todtengelag, umgeben von Kämpen und Gäſten, Trank, ein trauernder Wirth, und erfüllt mit Thränen das Auge, Frithiof nach heimiſchem Brauche des Vaters Gedächtniß und hörte Skaldengeſang ihm ertönen zum Lob', ein donnerndes Drapa, Stieg auf des Vaters Geſtühl, nun ſeins, und ſetzte ſich nieder Zwiſchen Oden und Frej; Thors Platz iſts oben in Walhall.
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