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halben Stunde geſchehen wäre; ſie bedeckte ihr Geſicht mit ihrem Taſchentuch und brach in Thränen aus.
Im Augenblick, da Hamilton ſich umwandte und gewahr wurde, daß ſie ſo herzlich weinte, als nur von einem Mädchen ihres Alters verlangt werden konnte, vergaß er ſeinen Zorn über ihren unerwarteten Wider⸗ ſtand gegen ſeine Wünſche, ſtürzte auf ſie zu, begann eine unzuſammenhängende Reihe von Entſchuldigungen, Bitten und Erklärungen. Für eine dritte Perſon würde es ſchwer geweſen ſein, zu begreifen, was er meinte; Hildegarde jedoch ſchien ihn vollkommen zu verſtehen. Nach kurzer Zeit begann ſie aufzuſchauen und wieder zu lächeln und eine Viertelſtunde ſpäter beſprachen ſie ihre zukünftigen Plane auf die freundſchaftlichſte Weiſe von der Weit. Wiederum nahm Hamilton zu Papier und Feder ſeine Zuflucht, aber dießmal nur, um eine Skizze von dem Bauernhaus bei Hohenfels zu entwerfen, das in zwei Jahren ihre Heimath werden ſollte. Er wollte ſogleich deßhalb an die 3—8 ſchreiben, oder zu ihnen gehen, das würde noch beſſer ſein.
Nein; Hildegarde meinte, es wäre klüger, zu war⸗ ten, bis er es kaufen könnte.
„Wir werden wahrſcheinlich Kühe, Kälber und all' dergleichen Dinge haben,“ ſagte Hamilton.
ſollte ich denken,“ erwiederte Hildegarde ſehr ernſt.
„Ich bin begierig, ob wir ein paar Pferde halten können?“ ſagte Hamilton. uſt „An den Karren vielleicht,“ antwortete Hildegarde uſtig.
„Nein; aber im Ernſt, Hildegarde, ich möchte wiſ⸗ ſen, wie viele Dienſtboten wir halten können?“
„Sehr wenige vermuthe ich,“ ſagte Hildegarde, „und darum will ich ſogleich bei meiner Rückkehr nach Hauſe mir Mühe geben, mich wirklich brauchbar zu
machen.“ „Aber,“ ſagte Hamilton, „aber dieſe häuslichen


