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ſuchte, ihre Gedanken und ihre bunten Wollen⸗ und Seidenknäuel in Ordnung zu bringen, bis die Familie nach Hauſe kam. Dieß geſchah ſpät und ſie ſprachen laut und fröhlich bei ihrer Ankunft.
Als Creſcenz in's Zimmer trat, rief ſie ſogleich aus:
„O, Hildegarde, wir haben eine ſo vergnügte Partie gehabt — ſo viel Leute und einen ſo guten Kaffee! und die Bergers. O Himmel, es war mir ſo leid, daß Du uns — aber ich habe beinahe vergeſſen, Mama ſagt, Du müßteſt ſogleich Thee für Herrn Hamilton machen, er geht in's Theater; es iſt eine Oper, und er wünſcht die Ouverture zu hören.“
Hildegarde ſchob ihren Stickrahmen bei Seite und verließ das Zimmer, um das Frühſtück⸗Service von ſtark vergoldetem Porcellan zu holen, das Madame Roſenberg zum Hochzeitgeſchenk erhalten und, obwohl es in der Abſicht des Gebers gelegen war, es nur zur Schau geſtellt zu ſehen, neuerdings zu Hamilton's Gebrauch beſtimmt hatte, ſo oft er allein Thee trank, und dieß war gewöhnlich an den Abenden der Fall, da er in das Theater ging. Als ſie es in das Geſellſchaftszimmer brachte, fand ſie ihre Eltern und Major Stultz bei ihm, und während ſie das ſchwache Getränke einſchenkte und den Teller mit Butterbrod herrichtete, äußerte ihre Mut⸗ ter, die gerade im Geſpräch begriffen war:
„Wir glaubten, Sie wollen uns nicht hören — aber welchen Grund konnten Sie dazu haben?“
„Ja, fürwahr,“ ſagte Hamilton.
„Der Major ſchrie die Worte Nymphenburg und Faffee, ſo laut er vermochte; er glaubte, das würde S ſchon eine Vorſtellung von dem, was er meinte, geben.“
„Wir hörten Nichts. Die verdammten Glöckchen machten einen ſolchen Lärm.“
„Die Glöckchen find ſehr gut, wenn es neblig oder


