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von ihr ein wenig ausſchelten zu laſſen, geſtehe aber, der Gedanke an Major Stultz's Triumph will mir gar nicht gefallen. Wie unbarmherzig werde ich ausgelacht werden!“
„Ich ſehe die Nothwendigkeit nicht ein, etwas davon zu ſagen,“ bemerkte Hildegarde; „wenn Sie für gut fin⸗ den, davon zu ſchweigen, werde ich des Gegenſtandes nie erwähnen; und wirklich bin ich ganz allein daran ſchuld geweſen; denn von mir ging der Vorſchlag aus, um das Staket herumzufahren, und ich munterte Sie auf, den Pferden keine Ruhe zu laſſen, um Ihnen zu zeigen, daß ich mich vor denſelben nicht fürchte.“
„Der Fuhrmann und ſein junges Pferd ſind daran ſchuld geweſen,“ ſagte Hamilton; „er hätte nicht ſo nahe auf uns zukommen ſollen. Aber es würde mir ſehr lieb ſein, den ſchweren Spöttereien von Major Stultz zu entgehen. Hörſt Du, Hans? Du biſt im Schlaf heruntergefallen; ſelbſt Deinem Vater darfſt Du nicht anders ſagen, als daß meine Pferde ſo ſtetig wie Ochſen ſind.“
„Ja, Herr.“
Vielleicht bewog die Furcht, ausgefragt zu werden, Hamilton, auf dem Rückwege ſo ſchnell an den Andern vorüberzufahren, daß er den Ruf, anzuhalten und nach Nymphenburg zurückzukehren, nicht hörte. Vielleicht ließ ihn der Wunſch, wieder auf eine halbe Stunde mit ſeiner Begleiterin allein zu ſein, ſeine Pferde zum ſchärf⸗ ſten Trab antreiben; war das Letztere ſeine Abſicht, ſo kann man ſich ſeinen Verdruß denken, als er bei der Ankunft zu Hauſe, gerade da ſie, fröhlich lachend, die Treppe mit einander hinaufzuſteigen begannen, den Gra⸗ fen Rahmund über ihnen ſtehen ſah. Er hatte ihre Ankunft bei den Hoffmanns vom Fenſter aus bemerkt und ſtürzte unter dem Vorwand eines Scherzes, in Wahrheit aber, ihnen den Weg zu verlegen, hinaus.
Hamilton konnte ſeinen Aerger nicht verbergen; er
Die Anfangsbuchſtaben. II. 5


