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als zuvor, während Hans mit außerordentlicher Energie die geſchmeidige, bei Schlitten gebräuchliche Lederpeitſche knallen ließ. Mehrere Leute verſammelten ſich, ihnen zuzuſehen, unter ihnen ein Fuhrmann mit ſeinem leeren Wagen. Eines ſeiner Pferde war jung und noch un⸗ eingefahren; als der Schlitten vorüber kam, ſchlug es aus und raſſelte mit ſeinem ſchweren Geſchirr; Hamil⸗ ton's Pferde wurden ſcheu, ſprangen in den neben der Straße aufgehäuften, tiefen Schnee, warfen den Schlit⸗ ten um, und verſuchten mit Heftigkeit, ſich frei zu machen. Hamilton war es noch gelungen, die Zügel zu halten, bis ihm ſein Diener zu Hülfe kam, und dann ſtürzte er zu Hildegarde, die eine Strecke weit fortge⸗ ſchleudert worden war.
Eine Menge Menſchen hatten ſich um ſie geſammelt.
„Sind Sie verletzt, theuerſte Hildegarde?“ fragte er ängſtlich.
„Nicht im Mindeſten,“ antwortete ſie lachend, wäh⸗ rend ſie den Schnee von ihrem Mantel ſchüttelte; „nicht im Mindeſten. Ich wurde bei dem erſten Ruck in den friſchen Schnee geworfen, und ſo oft ich aufzuſtehen verſuchte, fiel ich wieder zurück, bis ich Beiſtand erhielt, wofür ich Ihnen danke,“ ſagte ſie, zu einigen Frem⸗ den gewendet, und fügte dann eilig gegen Hamilton hinzu. „Laſſen Sie uns nach Hauſe gehen.“
Der Schlitten war leicht wieder hergerichtet wor⸗ den und ſie fuhren von Neuem in vollem Jagen davon.
„Das wildeſte junge Paar, das ich je geſehen habe,“ bemerkte ein Officier zu ſeiner Frau, als ſie ſich nach dem Wirthshaus wandten, um dort auszuruhen und ſich mit einer Taſſe Kaffee zu erquicken.
„Wir ſind Ihrer Mutter ungehorſam geweſen,“ be⸗ gann Hamilton, „unabſichtlich zwar, aber —“
„Wie meinen Sie das?“
„Run, ſie verbot uns, den Schlitten unter irgend einer Bedingung zu verlaſſen,“ ſagte Hamilton lachend. „Ich mache mir zwar nicht das indeſte daraus, mich


