Teil eines Werkes 
7. bis 11. Bändchen (1854)
Entstehung
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„Natürlich nicht.“

Hildegarde war überraſcht, ihn ſo bald wieder zu ſehen. Er erklärte ihr die Sache und fragte, ob ſie ſich fürchte, ſeiner Obhut ſich anzuvertrauen.

„Nein, ich glaube, Sie fahren gut.

„Ziemlich — aber ich habe bis jetzt noch nie einen ii gehabt — und es ſcheinen ſchlüpfrige Dinge u ſein.“

„Ich habe gehört, daß damit umzuwerfen, mehr unbehaglich, als gefährlich iſt,“ ſagte Hildegarde lachend, als ſie in ihr Zimmer trat, um ſich anzukleiden.

Die Pferde ſcharrten mit den Hufen in dem halb⸗ gefrornen Schnee und waren noch ungeduldiger, als vorher — aber dießmal legte ſich keine Hand ihm auf den Arm und kein erſtickter Schrei verletzte ſein Ohr. Hilde⸗ garde bewunderte die ſilbernen Schlangen, welche am Vordertheil des Schlittens angebracht waren, — die an dem Pferdegeſchirr ſchimmernden Silberglöckchen, und die hübſchen ſcharlachrothen Quaſten, welche die Pferde mit jeder Bewegung in die Luft ſchleuderten, — den blauen Himmel — den blendenden Schnee, und Hamil⸗ ton, wieder vollkommen beruhigt, war bald im Stande, ſeinen Pferden zu beweiſen, daß er ſich nicht mehr fürchte, die Peitſche anzuwenden.

In einigen Minuten hatten ſie den Miethſchlitten, welcher den Reſt der Geſellſchaft enthielt, erreicht und überholt und es ſtand nicht lange an, ſo waren ſie in Nymphenburg.

„Was ſollen wir jetzt thun?“ ſagte Hamilton, „ich habe Ihrer Mutter verſprochen nicht weiter, als bis zum Schloß zu gehen, und die Andern ſind gewiß noch nicht halbwegs. Müſſen wir ſo bald nach Hauſe gehen?“

„Fahren Sie um dieſen Zaun herum, bis ſie kom⸗ men, es wird uns unterhalten und für die Pferde eine Bewegung ſein,“ ſagte Hildegarde.

Sie fuhren einige Mal herum, jedesmal ſchneller,