Teil eines Werkes 
7. bis 11. Bändchen (1854)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

59

ſogleich, das komme von Mangel an Bewegung, und ſchickte beide Schweſtern fort, in der Kinderſtube mit ihren Brüdern Federball zu ſpielen.

Dann fertigte ſie eine Botſchaft an Hamilton ab, in deren Folge er alsbald nach Hauſe zurückkehrte.

Siebenundzwanzigſtes Kapitel. Der Schlitten.

Hamilton's Schlitten war den erſten Abend nach ſeiner Rückkehr Gegenſtand der Beſprechung — er ſchlug ihnen natürlich vor, ſich deſſelben zu bedienen und ver⸗ ſicherte Madame Roſenberg, ſie dürfte ſich und ihre Töchter ohne Furcht ſeiner Fürſorge anvertrauen.

„O Himmel, ich würde mich gewiß nicht im Ge⸗ ringſten fürchten,“ rief Creſeenz.

„Und doch biſt Du die feigſte Seele im Hauſe,“ ſagte ihre Mutter. „Ich bin überzeugt, Du würdeſt ſo

reien, daß Herrn Hamilton die Luſt verginge, Dich um zweiten Male mitzunehmen.“

„Erlauben Sie mir, zu bemerken,“ ſagte Major Stultz, deſſen Geſicht bei dieſen Worten noch röther wurde, — „und ich glaube, ich habe ein Recht, über dieſen Gegenſtand eine Meinung abzugeben — Laß ich es gänzlich mißbillige, Creſcenz mit Hamilton Schlit⸗ ten fahren zu laſſen.“

„Fürchten Sie, dieſelbe meiner Fürſorge anzuver⸗ trauen?“ fragte Hamilton lachend.

Major Stultz trommelte mit den Fingern auf dem und blickte bedeutungsvoll auf Madame Roſen⸗ erg.

„Sie denken gewiß nicht, daß ich ſo ungeſchickt ſein werde, den Schlitten umzuwerfen?“ fuhr Hamilton fort.