Teil eines Werkes 
7. bis 11. Bändchen (1854)
Entstehung
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Roſenberg, indem ſie ſich zu ihrem Mann geſellte und Hildegarde und Creſeenz allein ließ.

Dieſe waren, während ſie zuſammen an ihrer Ar⸗ beit ſeih theilnehmende Zuhörerinnen bei dem Geſpräch geweſen

„Das gefällt mir ſehr an ihm, daß er den Lieute⸗ nant Mayer zum Abendeſſen einlud, ohne nur ſeinen Namen zu kennen! Meinſt Du nicht auch? es iſt ſo engliſch! Es freut mich recht, daß er wieder zu uns kommt!“ .

„Seine Rückkehr ſollte für Dich etwas ganz Gleich⸗ gültiges ſein,“ ſagte Hildegarde, ohne außuſehen.

„Aber ich kann nicht ſo gleichgültig ſein wie Du!“ rief Creſeenz trotzig. „Und wenn ich auch den Major Stultz heirathe, ſo ſagt doch Lina Berger, daß Herr

amilton immer noch mein Schatz ſein kann, ohne daß es Etwas thut.

„Lina Berger ſchwatzt großen Unſinn,“ ſagte Hilde⸗ garde mit gerötheten Wangen. „Das iſt jedoch ſchlim⸗ mer, als Unſinn.“

„Und doch könnte ſie Dir einen guten Rath geben, wenn Du mur auf ſie hören wollteſt,“ bemerkte Cres⸗ cenz mit altklugem Kopfnicken.

„Ich brauche keinen Rath von einer Perſon, die mir ſo durch und durch zuwider und verächtlich iſt.“

„O, das iſt bei ihr gerade ſo. Sie ſagt, ſie habe Dich niemals leiden können, jetzt aber verachte ſie Dich noch dazu, ſeitdem Du Dich in Theodor Biedermann verliebt habeſt.“

„Was für eine abgeſchmackte Idee!“ ſagte Hilde⸗ garde verächtlich. „Marie von Hoffinann hat mir ſchon etwas der Art geſagt.“

„Lina hat mir ſchon längſt erzählt, daß Bieder⸗ mann Dich durchaus nicht für hübſch halte.“ finde ich ſehr wahrſcheinlich,“ ſagte Hilde⸗ garde.

„Und ſie ſagt jetzt, er ſei gerade die Perſon, um