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ſeinen Lippen, als er die todbleichen; von Schmerz convulſiviſch zuſammengezogenen Züge erblickte.
Zedwitz war nicht blos ſeines gefährlichen Zuſtan⸗ des ſich vollkommen bewußt, ſondern bemerkte auch Al⸗ les, was um ihn herum vorging; er ſchaute nach dem Fenſter und fragte ihn mit leiſer, heiſerer Stimme:
„Haben Sie ſie geſehen?“
„Ja, ſie blickte nach dem Fenſter dieſes Zimmers.“
Ein langes Stillſchweigen erfolgte und dann wurde Hamilton hinausgerufen, um mit dem alten Hans zu ſprechen, der von Hildegarde geſchickt worden war, um ſich nach Zedwitz zu erkundigen.
„Wie weiß Fräulein Hildegarde, daß wir hier ſind 2 fragte Hamilton.
„Sie hat heute früh bei meinem Sohn nachgefragt, als er Ihre Kleider einpackte. Sie hofft, daß Sie ſich in Acht nehmen werden, und will, daß Sie oft an die⸗ ſem kleinen ſeidenen Ding riechen ſollen, da es Sie vor Anſteckung bewahren würde.“
Hamilton lächelte, als er von dem Alten ein Kam⸗ pher⸗Säckchen erhielt.
„Vielleicht wollen Sie mir eine Zeile für das Fräulein mitgeben; ſie iſt ſehr unruhig.“
Hamilton ſchrieb einige Linien mit Bleiſtift.
„Sie ſagte,“ bemerkte der alte Hans, „Sie müßten es an Ihren Hals hängen, und ſie werde jeden Mor⸗ gen in der Frauenkirche für den Träger beten.“
„Sagte ſie das?“ rief Hamilton haſtig. „Um wie
viel Uhr wird ſie dort ſein?“ „Zwiſchen ſechs und ſieben Uhr, ſollte ich denken,“
antwortete der Diener mit einem Blick des Einverſtänd⸗
niſſes, der Hamilton keineswegs an enehm war. „Du brauchſt davon nichts zu
nach gefragt habe, Hansz es möchte der Kirche zu gehen, verſtehſt Du?“
„Wenn Sie meinen, kann ich ſagen, daß Sie nicht
daran denken, morgen früh in die Kirche zu gehen.“
agen, daß ich dar⸗ ſe abhalten, nach


