Teil eines Werkes 
7. bis 11. Bändchen (1854)
Entstehung
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erwiederte Hamilton, „und wenn ich Ihnen von Nutzen ſein kann, bin ich bereit, hier zu bleiben.“

Zedwitz drückte ſeinem Freunde die Hand.

„Wenn es in einigen Stunden nicht beſſer wird,“ ſagte er langſam, „das heißt, wenn keine Hoffnung zur

Geneſung mehr iſt, mögen Sie nach Edelhof ſchreiben. Ich wünſche, Niemand von meiner Familie zu ſehen. — nicht einmal Agnes — wenn ſie gerade vom Lande würden ſie nur für die Anſteckung empfänglicher ein.“

„Aber,“ ſagte Hamilton, „ich ſehe Dortor Berger nicht — warum haben Sie ihn nicht holen laſſen 24

„Weil ich hier bin und nicht in meinem eigenen Hauſe, und weil er Alles ſeiner plaudernden Frau er⸗ zählt, die Alles, was ſie hört, Jedem, der auf ſie ach⸗ tet, wieder erzählt.“

„Aber warum ſind Sie hier?“ fragte Hamilton.

Ein heftiger Krampf machte dem Geſpräch ein Ende,

und es war nicht möglich, es wieder aufzunehmen.

Zedwitz wurde von Stunde zu Stunde ſchlechter, Ha⸗ milton verhältnißmäßig ängſtlicher. Endlich ſchickte er nicht allein nach dem Dortor Berger, ſondern auch nach

ſeinem Freund Biedermann, und als ſie Zedwitz's Lage für faſt hoffnungslos erklärten, ſchrieb er deſſen Wunſch gemäß nach Edelhof und nahm ſeinen Diener Hans zum Courier.

Spät am Abend lag Zedwitz bewegungslos vor

Erſchöpfung. Biedermann hatte ihm mehrere Male

ſchon eine Feder unter die Naſe gehalten, um ſich zu vergewiſſern, ob er noch athme. Hamilton erhob ſich langſam von ſeinem Poſten am Bette und ſchritt vor⸗ ſichtig nach einem der kleinen Fenſter. Als er demſelben nahe kam, ſtolperte er über ein großes Teleſcop, das auf ein rundes, ſichtbar in den Fenſtervorhang geſchnit⸗ tenes Loch gerichtet war. Er wollte gerade das Teleſcop entfernen, um einer Wiederholung des Lärnis, den er

eben verurſacht hatte, vorzubeugen. Da kam ihm ein

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