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mit angehört hatte, ſich zu Hildegarde begab, die vor ihrem Tiſch ſtand und in einigen Büchern blätterte, die neben dem erwarteten Ballkleid und dem dazu gehöri⸗ gen Roſenbouquet aufgelegt waren.
„Ich habe Ihnen Nichts anzubieten,“ ſagte ſie, als er näher kam, „Nichts als einige Bonbons,“ und ſie begann bei dieſen Worten einige von ihrem Baume los⸗ zumachen.
Hamilton nahm ſie und bot ihr mit ungewöhnli⸗ cher Schüchternheit das die Uhr enthaltende Etui. Sie
hatte es kaum geöffnet, als ſie auf's Tiefſte erröthete und es wieder in ſeine Hand zurückzugeben verſuchte; da ihr dieß aber nicht gelang, legte ſie es auf den Tiſch und ſagte:
„Herr Hamilton, ich kann unmöglich Etwas von ſolchem Werthe annehmen.“
„Ihre Mutter und Schweſter haben mir nicht den Schmerz bereitet, Schwierigkeiten zu machen,“ antwor⸗ tete er vorwurfsvoll.
„Dann müſſen Sie ihnen etwas ganz Anderes ge⸗ geben haben.“
Das war unläugbar und Hamilton ſchwieg. Roſen⸗ berg kam ſeiner Tochter zu Hülfe, ſtimmte zu Hamil⸗ tons Verdruß ihr bei und ſprach die Hoffnung aus, die Uhr werde nicht definitiv gekauft ſein.
„Natürlich iſt ſie es,“ ſagte Hamilton, „ich ließ mir nie träumen, daß eine ſolche Kleinigkeit ausge⸗
ſchlagen würde.“ . „Es iſt nur eine Kleinigkeit an Umſang,“ ſagte Roſenberg, indem er ſie ſeiner Fran, die zu ihnen ge⸗
ttreten war, hinhielt. „Zum Glück wird eine Uhr für Sie ebenſo brauchbar ſein, als für Hildegarde, und Sie können ſie ſelbſt benützen.“
Aber unglücklicher Weiſe beſitze ich ſchon zwei, wo⸗ von ich die eine von meinem Oheim, die andere von 3 meiner MWutter erhalten habe,“ ſagte Hamilton im
Tone großen Unmuths.


