Teil eines Werkes 
7. bis 11. Bändchen (1854)
Entstehung
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ausnehmend dick und ihre Stirn ausnehmend niedrig: ſie ſchien ſehr erfreut, ſie alle zu ſehen und machte ſchreck⸗ lich tiefe Knire nach allen Seiten hin.

Madame Berger nahm ſogleich Hamilton in Beſitz, indem ſie bemerkte, ſie habe ihm eine ganze Maſſe von Aufträgen von Theodor Biedermann auszurichten.

„Ich hoffe, daß er morgen hieher kommt; es wird mich freuen, ihn zu ſehen und meine Studien wieder zu beginnen.“

„Wenn wir ihm glauben dürfen,“ ſagte Madame Berger lachend, „ſo hat Hildegarde während Ihrer Abweſenheit große Fortſchritte gemacht. Er behauptet, ſie ſchreibe jetzt ebenſo gut Deutſch als Franzöſiſch, und das will viel ſagen. Aber er beklagte ſich bitterlich über den Lärm, den die Kinder machten, während er ſeine Lektionen gab, und vermißte die Ruhe Ihres Zim⸗ mers. Natürlich erinnerte ich ihn an den Tag, wo ich Sie beim Fechten gefunden habe.“

„Unſere Lektion war vorüber, als Sie ankamen; ich verſichere Sie, wir waren ſtets ungemein aufmerk⸗ ſam und brav.“

„Und Hildegarde ſitzt da und lieſt, als ob ſie ganz allein wäre. Beiläufig, haben Sie Ihre engliſchen Studien wieder mit ihr angefangen?“

„Noch nicht; aber ich bin ganz bereit, ſobald ſie Luſt dazu hat.“

„Sie beabſichtigen vielleicht, in die Reihe ihrer Anbeter zu treten?“

„Ich ſtrebe für jetzt nur darnach, zu ihren Freun⸗ den zu gehören.“

„Aber ich kann Ihnen ſagen, daß ſie ſich nicht an⸗ ders, als mit Ihrer unbeſchränkten Ergebenheit begnü⸗ gen wird.“

Ich getraue mir zu behaupten, daß ſie Leute ge⸗ nug finden wird, die geneigt ſind, auf ihre Forderun⸗ gen einzugehen.“

Die Anfangsbuchſtaben. II. 2