Teil eines Werkes 
7. bis 11. Bändchen (1854)
Entstehung
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in die Hände, Hamilton lachte und Roſenberg erklärte, er ſei überzeugt, ſeine Frau und Creſcenz würden ſich mit ihren Beiträgen am wohlthätigſten erweiſen.

Den nächſten Morgen brachte Hamilton damit zu, ſeine Geſchenke auszuwählen; eine Zeit lang war er in größter Verlegenheit und ſchwankte lange zwiſchen Bü⸗ chern, Bronze, Glas und Gold; endlich ſiel ihm ein, daß Hildegarde einmal geſagt hatte, ſie möchte nichts auf der Welt ſo ſehr, als eine kleine Uhr, fürchte aber, niemals in den Beſitz einer ſolchen zu gelangen. Dieß brachte auf einmal ſeine Zweifel zur Entſcheidung, und da die andern ihm weniger Intereſſe einflößten, ſo hatte er bald ſeine Einkäufe mit einer großen Schachtel Spiel⸗ ſachen für die Kinder vollendet.

Bei ſeiner Rückkehr fand er Fritz über die Feier⸗ tage zu Hauſe; er ſaß unter dem Fenſter im Geſellſchafts⸗ zimmer mit ſeinen Brüdern, alle drei gähnend und höchſt melancholiſch ausſehend.

„Wie viel Uhr iſt es? war der Ausruf, als er eintrat.

„Vier Uhr,“ ſagte Hamilton; „aber warum ſeht ihr ſo trübſelig aus?“

„Noch zwei volle Stunden zu warten,“ ſeufzte Fritz.

„Zwei lange Stunden,“ gähnte Guſtel.

„Zwei Stunden, bis der Engel kommt, die Lichter anzuzünden und zu klingeln,“ ſagte Peppi.

„Bah, Mama könnte die Lichter um fünf Uhr an⸗ zünden, es wird gewiß finſter genug ſein,“ flüſterte Fritz Hamilton zu.

„Wo ſind Eure Schweſtern?“

„Bei Mama, ſie hängen wahrſcheinlich die Bon⸗ bons auf und befeſtigen die Wachslichtchen an den Bäu⸗ men. Wenn aber die Geſchenke hereingebracht werden, ſchickt man ſie auch weg, obgleich Creſcenz alt genug zu glaubt, um die Lichter anzuzünden und Alles zu

un.“ „In welchem Zimmer ſind ſie?“