Teil eines Werkes 
7. bis 11. Bändchen (1854)
Entstehung
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ſchreiben, und begann, nachdem er ihr halten hatte, Zedwitz's Abreiſe zu betreiben.

die Verſicherung gab, daß Fräulein Hildegarde in einem oder zwei Tagen ſich wieder vollkommen wohl befinden werde. Hamilton bat ſie nichtsdeſtoweniger, ihm zu

Verſprechen er⸗

„Geht Ihr Diener nicht mit uns, Hamilton?“

fragte Zedwitz.

„Er wird mit Madame Roſenbergs Brief mor⸗

gen nachkommen.“

„Daß Du den Brief gewiß bringſt, Hans!“ rief

Hamilton, als er ſich in ſeinen Mantel huͤllte und

in. eine Ecke des Wagens zurückſank. *

Dreiundzwanzigſtes Kapitel. Der lange Tag.

Hamilton konnte nicht umhin, ſich von der ſicht⸗ baren Freude geſchmeichelt zu fühlen, welche ſeine Rück⸗ kehr bei allen Mitgliedern der Roſenberg'ſchen Familie erzeugte. Die beiden kleinen Knaben begannen ſogleich, ihm zu erzählen, daß der Chriſtbaum am nächſten Taß zu erwarten ſei. Guſtel ſagte, er habe alle die Spiel⸗ ſachen, die er gerne möchte, aufgeſchrieben und das Ver⸗ zeichniß unter ſein iſſen gelegt, das Chriſtkindlein ſei gekommen und ha es mitgenommen.

„Ich muß alſo, wie Sie ſehen, doch recht bra geweſen ſein, ſonſt würde es das Verzeichniß nicht mit⸗ genommen haben, und ich werde Alles, was ich auf⸗ geſchrieben, erhalten.“

„Und,“ ſagte Peppi, „die Mutter iſt dem Chriſt⸗ kindlein in der Ludwigsſtraße begegnet und es hat gefragt, ob ich ein gutes Kind geweſen ſei, und als Mama ja ſagte, verſprochen, morgen Abend in die Kindsſtube zu