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Jaz ich bekannte meine Thorheit, um der wilde⸗ ſten Raſerei und den unausführbarſten Planen, die man ſich denken konnte, ein Ende zu machen.“
„Und Sie haben den Gegenſtand Ihrer Vorliebe genannt?“
„O nein, nein, nein!“
„Hildegarde, rief Hamilton haſtig, „ſagen Sie mir es ſogleich — antworten Sie mir ſchnell — haben Sie Zedwitz gewähl!2“
Hildegarde wandte ſich noch mehr ab, gab aber keine Antwort.
„Ich verſtehe Ihr Stillſchweigen. Sie haben gut — und,“ ſetzte er nach einem kurzen Kampfe hinzu, „weiſe gewählt.“
Hildegarde machte eine ungeduldige Bewegung mit der Hand.
„Mißverſtehen Sie mich nicht,“ fuhr er eifrig fort. „Ich bin überzeugt, daß auf Ihre Wahl Beweggründe des Eigennutzes nicht im Mindeſten Einfluß gehabt Zedwitz iſt in jeder Hinſicht Ihrer Achtung werth.“
Hildegarde erhob ſich ſchnell auf ihren Ellenbogen und ſchien ſprechen zu wollen, aber die Worte erſtar⸗ ben ihr auf den Lippen, als ſie Creſcenz bemerkte, die wie gewöhnlich geräuſchlos in's Zimmer getreten war und jetzt zwiſchen ihnen ſtand. Sie ſank zurück, ihre Farbe wechſelte mehrmals mit furchtbarer Geſchwindig⸗ keit, aber ihre Stimme, obwohl ſchwach, war vollkom⸗ men ruhig, als ſie ihre Schweſter bat, die⸗Fenſterläden zu ſchließen, und jede Spur von Bewegung verſchwand, als ihr Vater eintrat und, indem er an ihrem Bette Platz nahm, bemerkte, ſie ſehe mehr einer Marmorſtatue, als einem lebenden Weſen gleich.
Hamilton war den Augenblick nicht im Stande, ein Wort hervorzubringen; er ſchüttelte Roſenberg die Hand und verließ eiligſt das Gemach. Im Geſellſchafts⸗ zimmer fand er den Doctor, der Madame Roſenberg


