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„Aber,“ ſagte Madame Roſenberg, „dieſe Heirath war eine glückliche Ausnahme; denn,“ fügte ſie, mit wiederholtem Winken und Blinzeln gegen Hildegarde, hinzu, „denn Heirathen gegen die Zuſtimmung der Ver⸗ wandten ſchlagen ſelten oder nie gut aus. Erlauben Sie mir, Ihnen noch etwas Salat zu geben, und da Sie morgen ſo früh abgehen wollen, kann ich wohl heute Nacht noch Ihr Gepäck richten.“
„Nimmermehr,“ rief Hamilton, „ich muß Sie bit⸗ ten, Hans holen zu laſſen.“
„O, der junge Hans iſt viel zu ungeſchickt dazu und der alte iſt ſchon Stunden lang zu Bette. Ich habe ſchon gedacht, wenn Sie Hans zu behalten im Sinn haben, will ich ihm einige Gewandtheit beizu⸗ bringen ſuchen, und ſtatt daß Hildegarde Ihr Weiß⸗ zeug beſorgt, muß er fernerhin ſich damit zu befaſſen lernen.“
„Das würde ſehr gütig von Ihnen ſein,“ ſagte Hamilton.
„Was das Annähen von Knöpfen und dergleichen betrifft,“ fuhr Madame Roſenberg fort, bei dem Ge⸗ danken, Belehrungen zu ertheilen, erfreut, „ſo muß er ſich natürlich immer noch an Dich halten.“
Hildegarde, die bis dahin ſich in ihren Stuhl ge⸗ lehnt hatte und eifrig damit beſchäftigt ſchien, ihr Taſchen⸗ tuch zu zerknittern und wieder in Falten zu legen, ſah einen Augenblick auf und erwiederte.
„Ja, Mama.“
„Ich werde nach Hans ſchicken und ihm heute Nacht die erſte Lection geben,“ ſagte Madame Roſenberg, in⸗ dem ſie auf die Thüre zuging.
„Warten Sie einen Augenblick, und ich kann Sie begleiten,“ rief Hamilton ſchnell, „ich werde auf der Stelle fertig ſein.“
„Beeilen Sie ſich nicht,“ ſagte Madame Roſenberg, „Sie werden Zeit genug haben, wenn Hans herauf⸗ kommt; und ich muß zuerſt nachſehen, ob Peppi ein⸗


