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auf dem Tiſche hätte herumliegen laſſen. Ich glaube, ich finde noch einige davon in dem Kartenbehälter.
Sie begann während dieſer Worte eifrig nachzu⸗ ſuchen und hielt in Kurzem eine Karte in die Höhe, auf die in großen deutſchen Buchſtaben der Name Mr. Howard Seymour Scott Smith geſtochen war.
„Er hatzuweilen geſagt, das letzte Wort gehöre eigent⸗ lich nicht dazu, denn ſein wirklicher Name wäre Scott.“
„Vielleicht hat er mit dem Namen Smith irgend eine Erbſchaft gemacht?“
„Nein; er ſagte etwas darüber, daß ein Trauſchein verloren gegangen ſei — daß vor ſeiner Geburt in der⸗ gleichen Pingen große Unregelmäßigkeit in England ge⸗ herrſcht habe.“
Hamilton lachte.
„Iſt es nicht wahr?“ fragte Madame Roſenberg⸗
„O, ſehr möglich.“
„Er erzählte uns auch, daß in Schottland die Leute ſich ohne Geburts⸗, Tauf⸗ oder Confirmationsſchein, ja ohne Einwilligung ihrer Verwandten verheirathen kön⸗ nen. Franz ſagt, daß dieß in Wirklichkeit ſich ſo verhalte und die Exiſtenz eines ſolchen Geſetzes für leicht⸗ ſinnige junge Leute eine große Verſuchung ſei.“
„Ich zweifle nicht daran,“ erwiederte Hamilton, „und würde für mich ſelbſt nicht ſtehen, wenn ich in Verſuchung geriethe. Ein Großonkel von mir hat eine ſolche Heirath geſchloſſen und dieſe ſich ſehr glücklich ausgewieſen — ſeine Verwandten boten aber, um ihm eine ſchnelle Verſorgung zu verſchaffen, allen ihren Ein⸗ fluß auf und ſchickten ihn nach Indien, wo er ſich ein enormes Vermögen erwarb, und da er keine Kinder hat, iſt er ſeit ſeiner Rückkehr eine Art Geſetzgeber in un⸗ ſerer Familie geweſen. Ich würde nicht hier ſein, hätte Onkel Jack nicht erklärt, daß Reiſen nothwendig ſei, um einen Mann von Welt aus mir zu machen, und in Deutſchland allein gut Deutſch ſprechen lernen önne.“


