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Hamilton befand ſich in Folge einer ſonderbaren Anomalie plötzlich in merkwürdig guter Laune — er ſah Hildegarde an, wünſchte ſich ſelbſt zu der Befreiung aus der Knechtſchaft Glück, heftete mit heiterem Lächeln ſeine Augen auf ihr blaſſes Angeſicht, bis es mit tiefer Röthe ſich überzog, und ſein Triumph war groß, als er fühlte und wußte, daß keine ſympatbetiſche Röthe ihm ſelbſt auf die Wangen trat. Er erzählte Madame Ro⸗ ſenberg, daß er Zedwitz zugeſagt habe, ihn am folgen⸗ des Morgen nach Edelhof zu begleiten, um der Hoch⸗ zeit ſeiner Schweſter anzuwohnen, und bat ſie deßhalb, ihm das Frühſtück auf eine frühe Stunde des nächſten Tages zu beſorgen:
„Und Sie wollen volle vierzehn Tage ausbleiben! Wie werden wir Sie vermiſſen!“ rief Madame Roſenberg.
„Es iſt ſehr freundlich von Ihnen, das zu ſagen,“ rief Hamilton lachend.
„Und ich denke auch ſo, obwohl Sie daran zu zweifeln ſcheinen. Sie wiſſen, ich habe Sie gerner, als irgend einen Engländer, der je bei mir im Hauſe gewohnt hat. Kapitain Black war mit Ihnen nicht zu vergleichen, ebenſo wenig Mr. Smith, ungeachtet er mir ſo oft erzählte, daß er ſelbſt ohne Von vor ſeinem Namen ein Edelmann wäre und daß er hier ſich zum Kammerherrn machen laſſen könnte, wenn er es wünſchte, aber mit dem Herzog von Buckel verwandt wäre, was mir immer als ein ſo ſonderbarer Name für einen Herzog vorkam, daß ich halb zu zweifeln geneigt war, ob es nur eine ſolche Perſon gebe.“
„Wir haben einen Herzog von Buceleugh —“ be⸗ gann Hamilton.
„Sehr wahrſcheinlich hat er ihn alſo ausgeſprochen; ich habe es ſicher oft genug gehört, um es zu wiſſen; aber ich kann nie ein engliſches Wort lernen, bis ich es geſchrieben ſehe, und würde auch ſeinen Namen nie gelernt haben, wenn er nicht beſtändig ſeine Karten


