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der ein unbeweglicher Zuhörer bei Allem, was vorging, geblieben war, hatte kaum ihren Namen erwäbnen hören, als er mechaniſch ſich erhob, Hut und Reitgerte nahm und hinausging. Er erzwang ein Lächeln, als er an den Hoffmanns und dem Grafen Raymund vor⸗ beikam, daſſelbe ging aber, als er ſich Hildegarde nä⸗ herte, in den Ausdruck der Verachtung über, die weder ihre geſchwollenen, thränenvollen Augenlider, noch ihre ausnehmende Bläſſe zu mildern vermochten.
Bei ſeiner Rückkehr nach Hauſe blieb er in ſeinem Zimmer, bis man zum Abendeſſen rief, und ſelbſt dann
zögerte er noch einige Minuten, um ſich zu verſichern,
daß Madame Roſenberg ſchon im Geſellſchaftszimmer wäre, wenn er dort erſchien. Sie bemühte ſich, Hilde⸗ garde zu überreden, von dem Ofen wegzugehen, neben dem ſie mit geſchloſſenen Augen, den Kopf auf die Hand ſtützend, ſaß.
„Wenn Du nur Deine Suppe eſſen wollteſt, Hil⸗ degarde, würde es das Kopfweh vertreiben, das wahr⸗ ſcheinlich daher kommt, daß Du den ganzen Tag in einem geheizten Zimmer zugebracht haſt. Das nächſte Mal werde ich den alten Hans das Haus hüten laſſen; denn wäreſt Du, wie gewöhnlich, mit uns ausgegangen, ſo würdeſt Du gewiß kein Kopfweh haben. Sind Sie nicht auch der Feinins Herr Hamilton?“
„Ich halte es für ſehr wahrſcheinlich,“ antwortete er, ſich neben Madame Roſenberg ſetzend.
Und glauben Sie nicht, wenn ſie ein wenig Suppe äße, würde es ihr beſſer?“
„Vielleicht.“
„Hildegarde, ich beſtehe darauf, daß Du es ver⸗ ſuchſt — oder gleich zu Bette gehſt. Wenn Du ſo nahe am Ofen ſitzeſt, wird Dir der Kopf nur noch mehr weh thun.“
Hildegarde begab ſich, ohne zu ſprechen, nach dem leeren Stuhle an Hamilton's anderer Seite und nahm langſam und widerſtrebend einige Löffel voll Suppe.
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